Du möchtest einen eigenen Fund eingrenzen? Die Anleitung zum Steinebestimmen führt durch den Prüfablauf. Hier geht es um geologische Grundlagen und die Entstehung der Gesteine.
Eine gute Steinbestimmung beginnt nicht mit einem geratenen Namen, sondern mit einer geordneten Beobachtung. Farbe allein ist selten eindeutig. Aussagekräftiger wird das Bild, wenn Oberfläche, Korn, Bruch, Härte, Gewicht und Mineralbestand gemeinsam betrachtet werden.
Fotografiere das Fundstück bei neutralem Licht, notiere den Fundort und untersuche eine frische Bruchfläche nur dann, wenn das Material sicher ist. Unbekannte faserige, stark staubende, radioaktive oder chemisch auffällige Stoffe gehören in fachkundige Hände.