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Grünlich schimmernde Mineraloberfläche als Illustration für Olivin

Silikatmineralgruppe · STEINREICH-LEXIKON

Olivin bestimmen: Grüne Körner, Härte & Vorkommen

Olivin bezeichnet eine Mischkristallreihe magnesium- und eisenreicher Silikate. Typisch sind gelbgrüne bis olivgrüne, glasig wirkende Körner in dunklen magmatischen Gesteinen.

STEINREICH Redaktion
Olivin im Bild: Grünlich schimmernde Mineraloberfläche als Illustration für OlivinBild: STEINREICH · Referenzmotiv; natürliche Fundstücke können abweichen.
KURZANTWORT

Olivin: das wichtigste Merkmal

Olivgrüne, glasige Körner mit hoher Härte und ohne deutliche Spaltflächen passen zu Olivin. Farbe allein genügt nicht, weil auch Epidot, Glas oder verwitterte Minerale grün sein können.

QUERVERBINDUNG

Im Themenfeld weiterdenken

Ein grüner durchsichtiger Stein kann Olivin beziehungsweise Peridot sein, doch Fluorit, Quarz, Turmalin und Glas sind wichtige Gegenproben. Olivin tritt häufig mit Gabbro oder Basalt auf; Glanz, Härte und Matrix helfen bei der Eingrenzung, magnetische Einschlüsse machen ein Stück nicht automatisch zu einem Meteoriten.

01

Olivgrüne Körner im dunklen Gestein

Olivin tritt häufig als kleine körnige Einsprenglinge oder Aggregate in Basalt, Gabbro und besonders olivinreichen Mantelgesteinen auf. Frische Körner wirken glasig und gelbgrün bis dunkel oliv.

Verwitterung kann Olivin braun, rötlich oder stumpf verändern. An Oberflächen entstehen dabei neue Minerale, sodass die typische Farbe teilweise verloren geht.

02

Härte und Bruch

Mit Härtewerten um 6,5 bis 7 ist Olivin deutlich härter als Calcit oder Fluorit und kann Glas ritzen. Eine gute Spaltbarkeit fehlt; Bruchflächen sind unregelmäßig bis muschelig.

Kleine Körner in einem Gestein lassen sich schwer einzeln testen. Die Beobachtung mit einer Lupe und das Gesamtgefüge sind dann oft sinnvoller.

03

Olivin oder anderes grünes Mineral?

Epidot ist häufig gelbgrün, besitzt aber andere Kristallformen und eine deutlichere Spaltung. Serpentinminerale sind meist weicher und können wachsig wirken.

Grünes Glas oder Schlacke kann ebenfalls täuschen. Blasen, Fließstrukturen und technischer Fundkontext sprechen eher gegen natürlichen Olivin.

QUELLENGRUNDLAGE

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Für die fachliche Einordnung wurden öffentlich zugängliche Lehrmaterialien herangezogen. Die Links führen zu den jeweiligen Originalquellen.

Makroskopische Merkmale grenzen eine Probe ein, ersetzen aber keine Laboranalyse. Hinweise auf Fehler kannst du über die Kontaktseite melden.

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