Milchquarz
Weiß bis durchscheinend; oft massig und ohne deutliche Spaltung.
Nächster Schritt: Hohe Härte und muscheligen Bruch vergleichen.
Vergleich vertiefen →BESTIMMUNG NACH FARBE
Weiße Steine sind häufig, aber nicht alle gleich. Milchquarz ist ein Mineral; ein heller Kalkstein besteht aus vielen Bestandteilen. Trenne deshalb zuerst die Frage nach dem Gefüge von der Frage nach dem Mineral.
Vergleiche mehrere Merkmale. Ein Fund kann auch außerhalb dieser Auswahl liegen.
Weiß bis durchscheinend; oft massig und ohne deutliche Spaltung.
Nächster Schritt: Hohe Härte und muscheligen Bruch vergleichen.
Vergleich vertiefen →Weiße bis farblose Kristalle oder körnige Aggregate möglich.
Nächster Schritt: Mohshärte 3 und schiefwinklige Spaltflächen vergleichen.
Vergleich vertiefen →Häufig hell; kristallin, blättrig oder massig.
Nächster Schritt: Sehr geringe Härte beachten; nicht unnötig in Wasser legen.
Vergleich vertiefen →Meist dicht oder feinkörnig; manchmal mit Fossilresten.
Nächster Schritt: Gefüge beobachten und fachkundige Carbonatprüfung erwägen.
Vergleich vertiefen →Halte eine dünne vorhandene Kante vor eine normale Lichtquelle. Notiere getrennt, ob das gesamte Stück durchsichtig ist oder nur Licht durch den Rand fällt. Verwitterung, Risse, Einschlüsse und die Dicke beeinflussen das Ergebnis; milchige Trübung ist kein eindeutiges Mineralmerkmal.
Beide können glasig glänzen und in Gängen vorkommen. Ihre Mohshärten 7 und 3 unterscheiden sich jedoch deutlich. Wiederkehrende schiefwinklige Spaltflächen passen zu Calcit; am Quarz sind deutliche Spaltflächen gewöhnlich nicht zu erkennen. Nutze vorhandene Brüche und beschädige keine schönen Kristalle.
Eine Säurereaktion kann Carbonate eingrenzen, ist aber kein geeigneter erster Heimtest an unbekannten Funden. Reagenz, Konzentration und Oberfläche beeinflussen die Beobachtung. Betrachte zunächst Struktur, Härte und Fundkontext. Bei unbekannten oder möglicherweise empfindlichen Materialien überspringst du diesen Test.
Nein. Auch Calcit und andere Minerale können weiß oder farblos und durchscheinend sein. Härte und wiederkehrende Spaltflächen sind aussagekräftiger als die Helligkeit allein.
QUELLENGRUNDLAGE
Makroskopische Merkmale grenzen einen Fund ein, ersetzen aber keine Laboranalyse. Beobachtungen im Gelände bleiben vorläufig.
Speichere auch unsichere Funde mit Foto, Merkmalen und offenen Fragen. Fundort und GPS bleiben standardmäßig privat.